Die Operation

Wie bereits in einem vorherigen Artikel erwähnt, erhielt ich vor der Operation eine Chemotherapie über einen Zeitraum von ca. 4,5 Monaten. Nachdem ich meine letzte Chemo bekommen habe, musste ich ca. 6 Wochen warten, bis endlich die langersehnte Operation erfolgen konnte. Nach Abschluss der Chemo mussten sich erst einmal die Blutwerte normalisieren, damit eine Operation ohne erhöhtes Blutungs- oder Infektionsrisiko möglich ist.

Am Tag der Operation fuhr mich mein Mann morgens ins Krankenhaus, während meine Mutter unsere Kinder versorgte. Nachdem ich mich angemeldet und mein Zimmer bezogen habe, sollte ich noch einmal zur Kontrolle. Es wurde ein Ultraschall, eine Mammografie und eine Drahtmarkierung gemacht. Bei dieser wird die zu operierende Stelle, bei mir die Größe des ehemaligen Tumorbettes, markiert. Anschließend wartete ich in meinem Zimmer darauf, dass ich in den OP-Saal gebracht werde. Wie es immer so ist, verzögerte sich alles ein wenig und ich wurde schließlich am Nachmittag operiert. Ich freute mich so sehr auf diesen Tag! Ich hatte keine Angst vor der OP, sondern konnte es nicht erwarten, dass die Ärzte mich endlich von dem Krebs befreiten. Die OP verlief einwandfrei und der Tumor konnte mit einem großen Sicherheitsabstand entfernt werden. Ich wurde brusterhaltend operiert und habe lediglich eine etwa 4 Zentimeter lange Narbe. Es ist unglaublich, was die Ärzte geleistet haben. Ich bin unendlich dankbar! In derselben OP wurde mir auch gleich der Port entfernt. Ich fühlte mich so frei, so glücklich und endlich gesund.

Im nächsten Post geht es um die Bestrahlung.

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2 Antworten auf „Die Operation“

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